Ernährung bei Osteoporose

Symptome

  • Im Anfangsstadium keinerlei Beschwerden, erst schleichend kommt es zu Beschwerden im Rückenbereich.
  • Überdurchschnittliche Neigung zu Knochenbrüchen
  • Im fortgeschrittenen Stadium Schmerzen an den Knochen
  • In schweren Fällen kommt es zum „Osteoporosebuckel.“

Mögliche Ursachen

  • Mangelernährung
  • Bei Frauen mangelnde Östrogenproduktion in den Wechseljahren
  • Fehlender Aufenthalt im freien, sodass die körpereigene Vitamin D- Synthese nicht stimuliert wird.
  • Bestimmte Medikamente: Kortison, Beta-Blocker, Antiepileptika, Thyreostatika

Gesamtbestand an Kalzium im Körper

  • Mann: 1000 – 1100 Gramm
  • Frau: 750- 850 Gramm

Hochphase des Knochenaufbaus liegt zwischen dem 25. und 35.Lebensjahr, hier werden die höchsten Knochendichtewerte gemessen.Danach geht ungefähr ein Prozent Knochenmasse pro Jahr verloren. Kalziumzufuhr sollte also in der Ernährung schon frühzeitig eine besondere Rolle spielen.

Kalziumbedarf

Säuglinge: 500 mg
Kinder bis 3 Jahre 700 mg
Kinder bis 9 Jahre 800 mg
Kinder bis 14 Jahre 1000 mg
Schwangere und Stillende 1200 mg
Frauen vor den Wechseljahren 1000 mg
Frauen nach den Wechseljahren 1500 mg

Störung der Kalziumzufuhr

Nikotin, Alkohol, Koffein, Gesättigte Fettsäuren: Fleisch, Wurstwaren, Süßigkeiten, Phosphate: Schwein-und Rindfleisch, Wurstwaren, Schmelzkäse, Cola- und Limonadengetränke, Phytinsäure: Getreide, Müsli (Phytat zerfällt allerdings, wenn die Kornspeisen lange aufgeweicht werden). Oxalsäure: Spinat, Rhabarber, Sauerampfer, schwarzer Tee und Schokolade

Kalziumreiche Nahrungsmittel in 100g verzehrsfähigem Anteil

Name Gewicht
Vollmilch, Joghurt 120mg Kalzium in 100g/ml Nahrungsmittel
Buttermilch 110 mg
Kondensmilch 10% Fett 315 mg
Mainzer, Harzer 125 mg
Gorgonzola 45% 450 mg
Emmentaler 45% 1000 mg
Broccoli 105 mg
Grünkohl 210 mg

Autor

Dipl. oec. troph. Andrea Louzil

Ernährungsberatung
Diabetesberaterin DDG